Wo leben wir?

Deutschland

Du möchtest Kontakt mit den Kleinen Schwestern in Deutschland und Österreich aufnehmen? Wir haben eine gemeinsame Mailadresse und leiten dein Anliegen gerne an die richtige Stelle weiter: r.allaut@psjnet.org.

Gräfentonna

Zwei Jahre nach dem Mauerfall 1989, wurde unsere Gemeinschaft in Gräfentonna, einem Dorf in Thüringen gegründet. Durch unser einfaches Leben, die Arbeit, die Werkstatt und den Garten, sind wir ins Dorf hineingewachsen.

Seit einigen Jahren hat es sich gezeigt, dass es ein guter Ort für ältere Schwestern ist und außerdem gibt es die Möglichkeit in Bad Langensalza, in altersgerechten Wohnungen und im Pflegeheim zu leben. Durch unser Alter sind wir der endgültigen Begegnung mit Gott näher.

Wir nehmen das Sterben mehr in den Blick und lernen: zu leben. Das Schöne und Wesentliche im Leben wahrzunehmen und auch stellvertretend alle und alles vor Gott zu tragen. Die Erfahrung des nahen Gottes und der Gemeinschaft sind uns lebenswichtig. Heute sind wir eher auf Hilfe und Unterstützung unserer Nachbarn und Freunde angewiesen. Es bleibt ein Geben und Nehmen.

Viele Kleine Schwestern finden bei uns durch die Atmosphäre des Dorfes, die Weite der Natur und die Einsiedelei unter unserem Dach die Möglichkeit für eine Zeit der Ruhe, Stille und Erholung.

Halle

Die Fraternität am Stadtrand von Halle hat schon einige Veränderungen erlebt, mitbedingt dadurch, dass sich auch das Stadtviertel seit unserer Ankunft vor mehr als 20 Jahren in einem ständigen Wandel befindet.

Viele der großen Plattenbauten wurden abgerissen oder saniert oder sind noch mitten in diesem Prozess. Auf den entstandenen Freiflächen wachsen inzwischen bunte Wiesen und Bäume. Auch wir sind bereits zweimal umgezogen und viele Kleine Schwestern haben hier schon gelebt. Die Nachbarschaft wird zunehmend bunter, was bisweilen zu Konflikten und politischen Debatten führen kann.

Gerade in diesem Kontext vertrauen wir darauf, dass unsere betende Präsenz still und unaufdringlich, in der Tiefe etwas bewirkt. Und wir freuen uns, dass wir in diesem Vertrauen nicht alleine sind. Es gibt hier nicht viele Christinnen und Christen und unsere Gemeinden sind klein. Umso größer ist unsere Freude über eine lebendige Ökumene. Das macht uns Mut und schenkt Hoffnung!

Schutzkonzept

Wenn Sie Sich als Opfer von Missbrauch durch eines unserer Mitglieder in Deutschland und Österreich fühlen oder Ihnen ein Fehlverhalten unsererseits bekannt ist, können Sie Sich an eine der folgenden Personen wenden.

Interne Interventionsbeauftragte

Kleine Schwester Maria-Sibille
Tel. : 0345 68 57 40 03
Email : mariasibille@gmail.com

Externe Interventionsbeauftragte

Christine Pöllmann
(Pastoralreferentin, Pastoralpsychologin, Lehrsupervisorin (DGfP), Bewegungs-und Tanztherapeutin (DGT/FPI; cand.)
Pfefferminzstr. 31/ 82223 Eichenau
Tel. : 08141 1500216 / Mobil : 0175 2050145
Email : christine.poellmann@gmx.de ou cpoellmann@eomuc.de

Marek Spitczok von Brisinski
(Traumafachberater, Berater für Aufarbeitung sexualisierter Gewalt)
Postfach 304152 / 10756 Berlin
Tel.: 0163 0817379 : 0049-163 0817379
Email : spitczok@posteo.de oder www.marekspitczok.de

Wie alle religiösen Orden und kirchlichen Institutionen ist auch unsere Kongregation nicht frei von Fehlern und Begrenzungen, die manchmal zu Übergriffen oder sogar Missbrauch in all seinen Facetten führen kann.

Aus diesem Grund haben wir ein Konzept zur Prävention von Missbrauch erarbeitet, das von den kirchlichen Behörden in Österreich und Deutschland anerkannt und bestätigt wurde und unter diesem Link in deutscher Sprache verfügbar ist.