Kopf: Die kleinen Schwestern Jesu
Landkarte: Deutschland, Österreich, Schweiz

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Die Marktkantine von Butare

In Ruanda haben die Kleinen Schwestern ein ungewöhnliches Projekt gewagt und am Rande des Marktes von Butare eine Kantine eröffnet.
KS Dativa erzählt uns davon:


"Es ist gut, dass ihr euer Kloster verlassen habt, um mit uns zu sein“, sagt uns ein junger Mann im Vorübergehen. „Ihr wisst, dass man schwitzen muss um zu überleben!“
Seit ein paar Monaten mieten wir einen kleinen Laden am Rande des Marktes von Butare. Wir haben ein Restaurant eröffnet und servieren dort einfache Mahlzeiten. Es ist eine schöne Art, mit den Menschen in Kontakt zu kommen.

Bei vielen war die Verwunderung zunächst groß. Sie staunten, dass die Hautfarbe bei uns keine Rolle spielt und alle Kleinen Schwestern alle Arbeiten, auch die einfachen, erledigen.
Sie staunen auch darüber, dass Ordensschwestern für ihren Lebensunterhalt arbeiten. Einmal sagt uns ein Mann: „Meine Schwestern, ihr habt unseren Präsidenten verstanden, als er uns sagte, dass jeder Mensch in Ruanda arbeiten, Fantasie entwickeln und Verantwortung übernehmen soll.“

Unsere Arbeit ist herausfordernd und anstrengend, aber dann sehe ich die Mütter und älteren Männer, die auf dem Markt verkaufen, ich treffe die fahrenden Händler, die in der Hitze durch die Straßen ziehen, und die Jugendlichen, die anderen die Einkäufe tragen und dabei kaum etwas verdienen…
Und ich sage mir, dass ich die Müdigkeit aushalten muss, um das Leben all dieser Menschen zu teilen.
Mein Nazareth – ich lebe es heute, mitten auf dem Marktplatz.

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